Homa-Landwirtschaft

 

Agnihotra und Blumen

 

 

In der Homa-Landwirtschaft arbeitet der Mensch im Einklang mit der Natur und den kosmischen KrĂ€ften. Es ist ihm möglich, die schĂ€dlichen UmwelteinflĂŒsse auszugleichen und damit zur Regeneration der Natur beizutragen. Die gesamte biologische Vielfalt wird dabei miteinbezogen, eines unterstĂŒtzt das andere.

Am Homa-Hof Heiligenberg praktizieren wir die Homa-Landwirtschaft seit ca. 30 Jahren. Trotz ungĂŒnstiger Bedingungen (schlechte QualitĂ€t des Bodens, Höhenlage ĂŒber 700 m) wurden wir bereits im ersten Jahr mit einer solch ĂŒppigen gesunden Ernte beschenkt, dass uns kaum jemand glauben wollte, dass die alles „bio“ war. Inzwischen konnten wir viele Erfahrungen sammeln, die wir gerne mit jedem teilen.

Die Homa-Landwirtschaft ist ein ganzheitliches Verfahren und kann mit jeder Methode der organischen, ökologischen Landwirtschaft kombiniert werden. Die wichtigsten Grundlagen sind:

  • die regelmĂ€ĂŸige DurchfĂŒhrung vedischer Feuertechniken (Homa oder Yagna genannt, wobei Agnihotra das grundlegende Yagna ist)
  • das HinzufĂŒgen der Homa-Asche zu jeder Art von DĂŒngung oder Behandlung von Boden, Samen und Pflanzen
  • die bewusste, freundschaftliche Beziehung des Menschen zu Pflanzen, Tieren und der Natur

Mit Homa wird der gesamte Prozess der Nahrungsgewinnung von Grund auf erneuert, indem eine Reinigung und Heilung auf allen Ebenen geschieht:

Luft und AtmosphÀre

Ein sehr wichtiger Faktor in der Landwirtschaft ist die QualitĂ€t der Luft. Ähnlich wie wir, atmen auch Pflanzen und können dadurch Schadstoffe aufnehmen. Durch Yagnas wird die Umgebungsluft gereinigt und mit nĂ€hrenden Stoffen versehen. Die alte Wissenschaft der Homa-Therapie besagt, dass Pflanzen einen Großteil der Nahrung ĂŒber die AtmosphĂ€re aufnehmen. Sie wird daher als wichtigste Nahrungsquelle angesehen.

Nach unserer Erfahrung hat der Rauch, der durch Yagnas entsteht, einen großen Effekt auf Pflanzen. Manchmal reicht es aus, ein einziges Yagna unter einem kranken Baum durchzufĂŒhren, um ihn genesen zu lassen.

Wasser, Regen, Wetter

Der Wasserverschmutzung und den verĂ€nderten Wetterbedingungen ist normalerweise jeder Landwirt hilflos ausgeliefert – nicht so im Homa-Landbau. Wie unter â€žWirkungen“ erlĂ€utert, erfolgt durch das DurchfĂŒhren von Yagnas eine sehr starke Reinigung und Energetisierung des Wassers – der Grundlage allen Lebens.

Beobachtungen in verschiedensten Teilen der Welt zeigen, dass ĂŒber Gebieten, in denen regelmĂ€ĂŸig Yagnas durchgefĂŒhrt werden, eine Art „Mikroklima“ entsteht. Wie oft konnten wir am Homa-Hof feststellen, dass wir von Hagel verschont blieben, wĂ€hrend nur wenige Kilometer entfernt grĂ¶ĂŸere SchĂ€den verursacht wurden. Wir fĂŒhren auch Yagnas aus, welche in Trockenperioden den Regen begĂŒnstigen. Yagnas helfen allgemein die Klimabedingungen zu harmonisieren.

 

 

 

Gemuesebeete

 

 

Erde 2

 

Boden

In einem gesunden Boden tummelt sich eine Vielzahl an nĂŒtzlichen Mikroorganismen. Durch die Homa-Therapie wird deren Wachstum sehr stark angeregt. Dadurch können toxische Stoffe umgewandelt werden, der Phosphor im Boden wird wasserlöslich, Wasser besser gespeichert u. v. m.

Das Einbringen von Homa-Asche in den Boden zusammen mit der Stickstoffanreicherung durch das Auflockern des Bodens reichert den Boden nicht nur mit lebensfördernden Schwingungen an, sondern hilft, die Menge an Kalium, Stickstoff und Spurenelementen im Boden zu stabilisieren. Hier gedeihen auch die RegenwĂŒrmer, die sich dank gesteigerter Hormonproduktion rascher vermehren und fĂŒr mehr Feuchtigkeit und guten Humus sorgen.

Am Homa-Hof verbesserte sich die BodenqualitĂ€t von Jahr zu Jahr, die Struktur der Erde wurde feinkrĂŒmelig und enthĂ€lt wichtige NĂ€hrstoffe. In Jahren anhaltender Trockenheit machten wir die verblĂŒffende Feststellung, dass selbst nach wochenlangem Ausbleiben von NiederschlĂ€gen die Erde wenige Zentimeter unterhalb der OberflĂ€che noch feucht war. Eine Auslaugung der Böden wurde nicht festgestellt, stattdessen eine Aufwertung der Bodenkrume.

Als DĂŒngung setzen wir die Yagna-Asche und gelegentlich Gesteinsmehl ein sowie natĂŒrliche PrĂ€parate wie Brennnesseljauche. Anfallende BioabfĂ€lle werden zur Verrottung direkt auf den Feldern ausgebracht. Gelegentlich erhalten wir von einem Bio-Landwirt in der NĂ€he etwas Kuhmist zum DĂŒngen und wir merken, dass er dem Boden und den Pflanzen guttut. Wir beachten die Fruchtfolge, das heißt, auf einen Starkzehrer (z. B. Kohl) folgt ein Schwachzehrer (z. B. Salat). Etwa alle drei Jahre nehmen wir eine GrĂŒndĂŒngung vor. Auf diese Weise kann sich der Boden regenerieren.

 

 

Setzling

 

 

Salatbeet

 

 

Homa Anwendung

 

 

Bienenweide

 

Pflanzen

Wenn Luft, Boden und Wasser heil und rein sind, ist ein gesundes Pflanzenwachstum eine natĂŒrliche Folge.

In Forschungen wurde festgestellt, dass in Homa-Anbau die Keimung beschleunigt wird, ebenso die Entstehung von Chlorophyll. Dadurch wird das System des Sauerstoff-Kreislaufs in der Natur unterstĂŒtzt.

Wie wir beobachten konnten, zeichnet sich Homa-GemĂŒse durch eine starke Wurzelbildung aus; NĂ€hrstoffe können damit wesentlich besser aufgenommen und verarbeitet werden. GemĂŒse und Obst haben eine ausgezeichnete QualitĂ€t an Gewebe, Geschmack, Farbe und Kern- bzw. SamengrĂ¶ĂŸe. Die FeldfrĂŒchte ĂŒberzeugen oft durch außergewöhnliche GrĂ¶ĂŸe und strahlendes Aussehen. Unserer Erfahrung nach ist Homa-GemĂŒse besser vertrĂ€glich (z. B. fĂŒhrt Kohl bei vielen nicht so stark zu BlĂ€hungen) und deutlich lĂ€nger haltbar.

Große Unterschiede zu konventionell angebautem GemĂŒse bestehen auch in der Zellstruktur der Pflanzen, die in Homa-AtmosphĂ€re aufwachsen. Vor allem beim WurzelgemĂŒse sieht man Ă€ußerst harmonische und ausgeprĂ€gte, mandala-Ă€hnliche Strukturen (siehe Untersuchungen / StrukturĂ€nderung). Diese Strukturen weisen auf eine hohe feinstoffliche Energie (Schwingung) der Pflanzen und FrĂŒchte hin, was auch feinfĂŒhlige Menschen und neuere MessgerĂ€te immer wieder bestĂ€tigen.

Tiere

FĂŒr mehrere Jahre hielten wir bis zu 8 Ziegen und konnten hier die positiven Wirkungen von Agnihotra auf die Tierhaltung beobachten. Die Ziegen waren bereits beim Kauf mit CAE, einer ImmunschwĂ€chekrankheit, infiziert gewesen, wie in Bluttests nachgewiesen wurde. Die Krankheit kam bei keiner der Ziegen je zum Ausbruch noch zeigten sie irgendwelche SchwĂ€che oder sonstige Anzeichen davon. Erstaunlich war, dass die Ziegen bis zu 4 Jahre lang reichlich Milch gaben, ohne dass sie zwischendurch gedeckt werden mussten.

Wie beim Menschen, können auch bei Tieren Wunden, EntzĂŒndungen oder Ähnliches mit der Agnihotra-Asche erfolgreich behandelt werden.

Durch die Praxis von Yagnas werden wild lebende Tiere angezogen, wie man zuerst meist an Vögeln feststellen kann. Bei uns am Homa-Hof ist auch die kleine Zwergfledermaus beheimatet. Die geschĂŒtzten Rotmilane (im FrĂŒhjahr und Herbst zĂ€hlen wir oft ĂŒber 20 Tiere) werden inzwischen leider durch die in der NĂ€he aufgestellten Windkraftanlagen gefĂ€hrdet.

Insekten

Insekten sind sehr wichtig fĂŒr ein intaktes Ökosystem. Deshalb ist ihr dramatischer RĂŒckgang Ă€ußerst besorgniserregend.

Der Homa-Hof wurde zu einem Refugium fĂŒr nĂŒtzliche Insekten, die hier in großer Zahl und Vielfalt beheimatet sind. Wir begĂŒnstigen dies außer mit Homa und den Asche-PrĂ€paraten auch durch eine regelmĂ€ĂŸige GrĂŒndĂŒngung, die gleichzeitig Bienen- bzw. Insektenweide ist. Außerdem pflanzten wir Hecken. Homa und eine vernĂŒnftige Feldpflege sollten stets Hand in Hand gehen.

Von Beginn an wurden am Homa-Hof sehr erfolgreich Bienen gehalten. Sie spielen fĂŒr die BestĂ€ubung eine so wichtige Rolle, dass wir darĂŒber separat berichten.

Insekten, die Schaden anrichten können, sind bei uns ebenfalls beheimatet, jedoch im ausgewogenen VerhÀltnis, sodass wir keine besonderen SchÀden zu verzeichnen haben.

Anbau

FĂŒr Feld und Garten reicht es normalerweise aus, neben der regelmĂ€ĂŸigen DurchfĂŒhrung von Yagnas die Asche auf Beeten und Feldern auszubringen. Zwiebeln, Samen und Setzlinge werden außerdem vorbereitet, indem sie mit der Homa-Asche vermischt oder mit Asche-Wasser gegossen werden. Dazu nimmt man bis zu 4 Teelöffel Asche auf eine 10-Liter-Gießkanne und lĂ€sst diese vor der Verwendung mindestens einen Tag stehen.

Am Homa-Hof beachten wir darĂŒber hinaus das Königsprinzip, mit dem wir sehr gute Erfahrungen haben.

Hilfe bei Insektenbefall
(z. B. LĂ€use, Kohlweißlinge)

Wie wir feststellen konnten, haben Pflanzen in Homa-AtmosphĂ€re genĂŒgend AbwehrkrĂ€fte, um sich gegen unerwĂŒnschte Insekten zu wehren. Kommt es dennoch einmal zu einem Befall, so kann eine SprĂŒhlösung helfen: In 5 Liter Wasser ca. 2 Esslöffel Agnihotra-Asche-Pulver geben. Mindestens einen Tag, besser 3 Tage stehen lassen. Dann das Asche-Wasser durch einen Kaffeefilter oder ein Leintuch filtern, weil das Pulver sonst die SprĂŒhdĂŒse verstopfen könnte. Zweimal innerhalb einer Woche die BlĂ€tter grĂŒndlich besprĂŒhen. Bei Bedarf wiederholen.

DĂŒnger

Beim Homa-Anbau wird hauptsĂ€chlich mit der Asche gedĂŒngt. Haben Sie gute Erfahrungen mit biologischen PrĂ€paraten wie zum Beispiel Brennnesseljauche, so brauchen Sie jedoch auf diese nicht zu verzichten. Geben Sie beim Ansetzen einfach etwas Yagna-Asche dazu (1 Teelöffel Asche auf 10 Liter bzw. 3-4 Esslöffel auf 200 Liter Wasser). Wer einen Hausgarten hat, erhĂ€lt erfahrungsgemĂ€ĂŸ besonders guten Humus, wenn hin und wieder etwas Asche auf den Komposthaufen gestreut wird.

Yagnas

In der Homa-Landwirtschaft kommen drei verschiedene Yagnas zum Einsatz:

  1. Agnihotra - das grundlegende und wichtigste Yagna, das zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang durchgefĂŒhrt wird.
  2. OM Tryambakam-Homa - dieses Yagna kann ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum unabhĂ€ngig von der Tageszeit durchgefĂŒhrt werden.
  3. Vyahruti (sprich Wairuti) – ein sehr kurzes Yagna, das an Homa-Höfen ĂŒblicherweise um 10, 15, 18 und 21 Uhr praktiziert wird sowie auch vor besonderen Aktionen oder AnlĂ€ssen. Es wirkt besonders gĂŒnstig auf die drei „Lokas“ (Erde, AtmosphĂ€re und den Bereich darĂŒber).

Homa-Feuer wirken in einem Radius von ca. 1,5 km und bis in eine Höhe von ca. 12 km. In unseren verschiedenen Seminaren können Sie alle drei Yagnas kostenlos erlernen.

Homa-Landwirtschaft - ein Segen fĂŒr alle

Die Ergebnisse mit dieser einfachen Homa-Methode begeistern und erfreuen uns jedes Jahr aufs Neue. GrĂ¶ĂŸe der Pflanzen, Geschmack, Pflanzenstruktur - selbst bei extremen Wetterbedingungen sind sie bemerkenswert.

Homa-Landwirtschaft bedeutet Freundschaft mit der Natur, die keine Ressourcen zerstört, keinen technologischen Kampf gegen SchĂ€dlinge fĂŒhrt und ohne riskante AbhĂ€ngigkeiten an kommende Generationen ĂŒbergeben werden kann. Die finanziellen Ausgaben fĂŒr Boden- und Pflanzenpflege sind verschwindend gering, die ErnteertrĂ€ge dennoch ĂŒberzeugend.

Ein Ziel am Homa-Hof Heiligenberg ist es, zu zeigen, wie in der durch Yagnas gereinigten AtmosphĂ€re die Natur wieder ins Gleichgewicht kommt und dadurch eine Quelle fĂŒr gesunde, energiereiche Lebensmittel entsteht. Homa-Landwirtschaft wird in Zukunft fĂŒr unsere ErnĂ€hrung immer wichtiger werden – der Homa-Hof ist ein Ort, wo Interessierte alles Notwendige dazu kostenlos lernen können.

 

Homa Moehren

 

Bildergalerie Homa-Landwirtschaft

 

Agnihotra Buch 3D

 

 

 

 

NĂ€here Informationen zur Praxis und zu weltweiten Anbauerfolgen (auch bei vergifteten Böden oder schweren Pflanzenkrankheiten) sind in dem Buch „Agnihotra – Ursprung, Praxis und Anwendungen“ zu finden.